Freizeitbereich - Alles ausser Reparaturen und Technik!Steuer, Plakette, Versicherung:Das ändert sich ....

Benutzeravatar
shogun
Site Admin
Beiträge: 2560
Registriert: 05.01.2006, 12:27
Aktuelles Fahrzeug: E32 750iL 11/88
E36 M3
Wohnort: Japan
Kontaktdaten:

Re: Steuer, Plakette, Versicherung:Das ändert sich ....

Beitrag von shogun »

ab 01.07.2020 laut dpa
Um die Straßen in der Hauptreisezeit zu entlasten, wird vom 1. Juli bis 31. August wie üblich das sonntägliche Lkw-Fahrverbot ausgeweitet. Lastwagen mit einem Gewicht von mehr als 7,5 Tonnen sowie Lkw mit Anhängern dürfen während der Sommerferien einen Teil der deutschen Autobahnen auch samstags zwischen 7.00 und 20.00 Uhr nicht mehr befahren. Wegen der Corona-Krise gibt es allerdings in mehreren Bundesländern Ausnahmeregelungen. Nachdem vielerorts bereits das Sonntagsfahrverbot aufgehoben wurde, verzichten sieben Bundesländer auch auf die Samstagsregelung in den Sommerferien. Zu den Abweichlern gehören nach einer Übersicht des Bundesamts für Güterverkehr (BAG) unter anderem Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg.

So genannte Lang-Lkw mit einer Gesamtlänge von bis zu 25 Metern müssen künftig einen elektronischen Abbiegeassistenten haben. Dieser soll die Fahrer beim Abbiegen akustisch vor dem drohenden Zusammenstoß mit einem Radfahrer warnen. Ab dem 1. Juli besteht eine Pflicht für den Einbau von Abbiegeassistenten und für mitblinkende Seitenmarkierungsleuchten - allerdings zunächst nur bei neuen Lastwagen. Für die Nachrüstung von älteren Lang-Lkw gilt eine zweijährige Übergangsfrist.
Autohummel
Beiträge: 2
Registriert: 26.08.2020, 01:29

Re: Steuer, Plakette, Versicherung:Das ändert sich ....

Beitrag von Autohummel »

Mich würde mal interessieren ob es genaue Statistiken gibt, in wie weit die Corona-Krise den Ferienverkehr auf den Straßen beeinflusst hat. Ich könnte mir vorstellen, dass es außer an den Grenzen eigentlich relativ ruhig gewesen ist.
Benutzeravatar
ProjektX14
Site Admin
Beiträge: 238
Registriert: 28.01.2011, 18:13
Eigener Benutzertitel: FIAT 130-Restaurator
Aktuelles Fahrzeug: E30 325iX, Bj. 9/88
Wohnort: 748xx Neckar-Odenwald-Kreis

Re: Steuer, Plakette, Versicherung:Das ändert sich ....

Beitrag von ProjektX14 »

In den Medien ist zu genau diesem Thema noch nicht viel gekommen. Lediglich im Radio (SWR1) habe ich gehört, daß die Zahl der Unfälle und der erwischten Raser etwas zurück gegangen sei und daß das wohl auf Corona zurück zu führen sei. Möglicherwiese kommt nochmal was, wenn in allen Bundesländern die Schulferien zu Ende sind.
Der Unterschied zwischen einem Einachs-Antrieb und einem Allrad besteht darin, daß beim Allrad alle vier Räder durchdrehen (Otto Frhr. Marschall während einer Rallye im Harz, Ende der 60er).
Benutzeravatar
shogun
Site Admin
Beiträge: 2560
Registriert: 05.01.2006, 12:27
Aktuelles Fahrzeug: E32 750iL 11/88
E36 M3
Wohnort: Japan
Kontaktdaten:

Re: Steuer, Plakette, Versicherung:Das ändert sich ....

Beitrag von shogun »

Das ändert sich 2021 für Autofahrer

Unter anderem steigt die Pendlerpauschale
Zum Jahreswechsel kommt nun auf die Verkehrsteilnehmer eine Vielzahl neuer Regelungen und Vorschriften im Bereich Mobilität zu. Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, informiert über die wichtigsten Änderungen im Straßenverkehr und im Bereich Mobilität für das Jahr 2021. Im Folgenden einige der wichtigsten bereits beschlossenen Neuerungen:

Automatikgetriebe in der praktischen Fahrprüfung
Die Fahrerlaubnisklasse B kann künftig auch bei Prüfung auf einem Fahrzeug ohne Schaltgetriebe unbeschränkt erteilt werden. Die Voraussetzung dafür ist, dass zehn Fahrstunden auf einem Schaltfahrzeug absolviert wurden und die Fahrschule bescheinigt, dass der Führerscheininhaber in der Lage ist, auch ein solches Fahrzeug sicher, verantwortungsvoll und umweltbewusst zu führen.

Optimierte Praktische Fahrerlaubnisprüfung (OPFEP)
Im Januar 2021 wird der Aufgabenkatalog der praktischen Fahrprüfung für alle Führerscheinklassen erweitert, die Dauer der Prüfung um zehn Minuten verlängert und am Ende wird, statt einer handschriftlichen Prüfdokumentation, ein elektronisches Prüfprotokoll angefertigt. Außerdem beinhaltet künftig jede Führerscheinprüfung ein abschließendes fünfminütiges Feedbackgespräch.

EU-Führerschein
Aufgrund von Vorgaben der Europäischen Union sind alle vor dem 19.01.2013 ausgestellten deutschen Führerscheine umzutauschen. Die Umsetzung erfolgt nach einem klar definierten Zeitplan. Wer zwischen 1953 und 1958 geboren wurde und einen Führerschein, der bis einschließlich 31. Dezember 1998 ausgestellt wurde, hat, muss diesen im Laufe des Jahres 2021, spätestens jedoch bis 19.01.2022, bei der für den aktuellen Wohnort zuständigen Führerscheinstelle umtauschen.

Gelbe HU-Plakette
Für Fahrzeuge mit einer gelben HU-Plakette auf dem Kennzeichen steht im Jahr 2021 der Termin zur Hauptuntersuchung an. Im Erfolgsfall gibt es ein rosafarbenes Abzeichen für das Jahr 2023.

Versicherungen
Für über neun Millionen Autofahrende gibt es neue Regionalklassen. In der Kfz-Haftpflichtversicherung werden jeweils 48 Zulassungsbezirke herauf- bzw. heruntergestuft. 4,5 Millionen Autofahrende wechseln in bessere und rund 4,8 Millionen Fahrer in höhere und damit teurere Regionalklassen. In 317 Zulassungsbezirken beziehungsweise für rund 32,4 Millionen Kfz-Haftpflichtversicherte bleibt es bei den Regionalklassen des Vorjahres.
In den Kasko-Versicherungen ändern sich für viele Autofahrende die Regionalklassen: Für fast 3,4 Millionen Voll- oder Teilkaskoversicherte gelten künftig bessere, für 3,2 Millionen kostspieligere Einstufungen. Für fast 80 Prozent bzw. rund 29,6 Millionen Autofahrende bleibt alles beim Alten.

Eine eigene Ladesäule
Bereits seit dem 01.12.2020 haben Besitzende von Wohneigentum und auch Mieter einen Anspruch darauf, in der Tiefgarage oder auf dem Grundstück des Hauses eine Ladesäule zu installieren. Grundlage dafür ist die Änderung des Wohnungseigentumsgesetzes.

Neue Kfz-Steuer für Neuzulassungen
Für Verbrenner-Pkw orientiert sich die Kfz-Steuer ab dem 01.01.2021 stärker am Schadstoff-Ausstoß. Je nach Höhe der Emissionen steigt sie stufenweise von zwei bis auf vier Euro je Gramm Kohlendioxid pro Kilometer an. Die Hubraum-Besteuerung bleibt als zweiter Tarif-Baustein unverändert bestehen. Für emissionsarme Pkw bis zum Schwellenwert von 95 Gramm Kohlendioxid je Kilometer gilt bis Ende 2024 ein Steuerfreibetrag von 30 Euro. Reine Elektrofahrzeuge, die bis zum 31. Dezember 2025 erstmals zugelassen werden, sind weiterhin von der Kfz-Steuer befreit. Grundlage ist das Siebte Gesetz zur Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes.

Ein Preis für CO2
Klimaschonendes Verhalten soll sich künftig lohnen. Ab dem 01.01.2021 werden fossile Brennstoffemissionen, unter anderem für den Verkehr, mit einem CO2-Preis belegt. Der Preis für Öl und Diesel steigt um 7,9 Cent pro Liter, für Benzin um 7 Cent pro Liter und für Erdgas um 0,6 Cent pro Kilowattstunde. Grundlage ist das Erste Gesetz zur Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes.

Neue Pendlerpauschale und Mobilitätsprämie
Zum Jahresanfang 2021 steigt die Pendlerpauschale (auch: Entfernungspauschale) ab dem 21. Kilometer auf 35 Cent. Zum Jahresanfang 2024 sollen es ab dem 21. Kilometer 38 Cent pro Kilometer werden. Geringverdienende können neben der Berücksichtigung der Entfernungspauschale von 2021 bis 2026 für Fahrten ab 21 Kilometer als Werbungskosten oder Betriebsausgaben eine Mobilitätsprämie beanspruchen. So werden auch diejenigen Pendler unterstützt, die wegen eines geringen Einkommens keine Einkommensteuer zahlen und daher durch die Entfernungspauschale nicht entlastet werden. Grundlage ist das veränderte Steuerrecht im Rahmen des Klimaschutzpakets aus dem Jahr 2019.
BMW R 18 Classic (2021)
BMW R 18 Classic (2021)
Euro 5 für Motorräder

Für die Erstzulassung von Mopeds und Motorrädern ist ab dem 01.01.2021 die Abgasnorm Euro 5 erforderlich. Damit liegen die Schadstoffemissionen von Fahrzeugen der L-Kategorie auf dem Niveau von Euro-6-Autos.

Vignettenregelung in Österreich
2021 kostet eine Pkw-Jahresvignette (in Apfelgrün) 92,50 Euro (2 Monate: 27,80 Euro; 10 Tage: 9,50 Euro), Motorradfahrende zahlen 36,70 Euro (2-Monats-Vignette: 13,90 Euro, 10-Tages-Vignette: 5,50 Euro). Wer die Klebevorschriften nicht beachtet, muss mit einer Ersatzmaut in Höhe von 120 Euro oder – wenn man nicht sofort bezahlt – einer Geldstrafe von mindestens 300 Euro rechnen.

Neue Verkehrsregeln in der Schweiz
Ab 2021 müssen sich Verkehrsteilnehmende verpflichtend an das Reißverschlussprinzip halten, wenn auf einer Autobahn eine Spur abgebaut werden muss. Zudem gilt ab Januar die Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden. Wie in Deutschland müssen dann die Verkehrsteilnehmenden zwischen der linken und der rechten Spur – bei dreispurigen Straßen zwischen der linken und den beiden rechten Spuren – genügend Platz für Rettungsfahrzeuge freilassen, ohne den Pannenstreifen zu belegen.
In beiden Fällen wird bei Verstößen eine Geldbuße fällig. Radfahrende und Mofafahrende dürfen künftig an Ampeln bei Rot rechts abzubiegen. Das Symbol "Ladestation" für Elektrofahrzeuge wird eingeführt.

source: motor1 dot com (Roland Hildebrandt) 12. Dezember 2020
Antworten

Zurück zu „Freizeitbereich - Alles ausser Reparaturen und Technik!“